Power-Psycho-Tipps von ONLINETEXTE.com für Ihr ganz persönliches Wirtschaftswachstum
Was führt den deutschen Unternehmer aus der Wirtschaftskrise? Was hilft gegen unbefriedigende Umsatzzahlen? Was sichert die Zukunft der Firma im Angesicht des gegenwärtig schwächelnden Bruttosozialprodukts? Klare Antwort – Wachstum! Allerdings, und darauf sei hier warnend hingewiesen, muss das Wachstum, wenn es zum Wohle aller Beteiligten erfolgen soll, ebenso umsichtig geplant wie streng überwacht ausgeführt werden. Denn unkontrolliertes Wachstum ohne Maß und Ziel führt nicht etwa zur betörenden Blüte, sondern final zum unvermeidlichen Untergang; das wissen nicht nur Onkologen. Aus diesem Grund müssen sich gerade KMU, wenn sie ein durch und durch gesundes Wachstum anstreben, sehr genau fragen, wohin das führen soll, wie weit es gehen darf, und welche seelischen Rubikone dabei keinesfalls überschritten werden dürfen. Im Regelfall wird hier ein professioneller und erfahrener Unternehmensberater den positiven Plus-Prozess aufmerksam begleiten. Und dabei wird er, unter anderem, die nachfolgend angerissenen psychologischen Parameter sorgfältig auf dem Schirm behalten.

Darf es wirklich ein bisschen mehr sein?
Das Schlagwort von der „Unternehmerpersönlichkeit“ vereint gerade im mentalen Einzugsgebiet der KMU viele psychologische Facetten in sich, die sämtlich im Rahmen einer profunden Wachstumsberatung gewürdigt und gewichtet werden müssen. Denn schlussendlich ist es ja gerade bei nicht so furchtbar großen Firmen der Unternehmer als ein solcher, also der ganz konkrete Mensch auf dem Chefsessel, der das ganze Wachstumspaket persönlich stemmen muss. Und in dieser Eigenschaft als „Captain on the Bridge“ muss er oder sie sich die folgenden Fragen aufrichtig und ehrlich beantworten:
– Will und kann ich überhaupt das Mehr an direkter Verantwortung tragen, das eine Unternehmensexpansion mit sich bringt? Immerhin muss ich dann einen deutlich größeren Mitarbeiterstab und erheblich größere Geldsummen domptieren und jonglieren. Werden meine Nerven und meine Gesundheit das auf Dauer aushalten?
– Ein größerer Betrieb verlangt automatisch mehr Zeit und Zuwendung meiner Person. Und solange der terrestrische Tag lediglich 24 Stunden dauert, wird diese chronologische Mehrbelastung von meinem privaten Stundenkonto abgehen. Kann ich mir das leisten? Will ich mir das leisten? Wie werden sich meine familiären, sozialen und gesellschaftlichen Strukturen verändern, wenn meine Firma wächst? Wird mir das gefallen?
– Ich weiß, dass ich meinen Schlaf, meine Aus-Zeiten und meine privaten Refugien brauche. All das wird sich dezimieren, wenn ich in einem größeren Betrieb mehr Angestellte und größere Auftragsvolumen habe. Werde ich das wirklich für die nächsten Jahre unbeschadet durchstehen?
– Mit einer Halbtags-Sekretärin und einer Bürohilfe auf Minijob-Basis waren meine Führungsqualitäten – ganz ehrlich – schon restlos ausgereizt. Kann ich mich als Mensch und Chef vor mehr Mitarbeitern überhaupt angemessen charismatisch und authentisch natürlich dominant darstellen? Und will ich das überhaupt?
Ganz im Ernst – gerade an solchen genuin persönlichen Klippen ist schon so mancher Expansionsversuch kläglich gescheitert. Darum sollte hier lieber früher als zu spät persönliche Klarheit erzeugt, gesehen und menschlich respektiert werden. Umsichtige Wachstumsberater wissen das natürlich, und werden ihren Klienten deshalb gnadenlos auf den Zahn fühlen. Finden sie dabei keine blank liegenden Nerven, können weitere Wachstumsstationen ganz beruhigt angepeilt werden.
Think Big.
-Carina Collany-