Technologie

Künstliche Intelligenz aus dem Hause Google

Künstliche Intelligenz aus dem Hause Google
Künstliche Intelligenz aus dem Hause Google

Man hat es ja eigentlich schon seit vielen Jahren erwartet, jetzt scheint es allmählich soweit zu sein: Künstliche Intelligenz erobert die Welt!
Still, leise und vor allem lange Zeit geheim entwickelte Google in seiner abgeschotteten Laborlandschaft Google X ein echtes Elektronenhirn, das sich aus rund 16.000 Prozessoren moderner Bauart zusammensetzt. Nun bringt dieses Konstrukt nicht nur eine unwahrscheinliche Rechenleistung zustande, sondern ist tatsächlich in der Lage, zu lernen.
Man fütterte diese künstliche Intelligenz mit Unmengen an Bildmaterial und führte dem Gehirn (welches über Kamera-Augen verfügt) dann verschiedene Bilder vor. Stück für Stück lernte das Hirn und war letztlich in der Lage, verschiedene Gesichter zu unterscheiden. Ausreißer, wie etwa das Bild einer Katze, erkannte das Hirn ebenfalls zuverlässig. Wenn die Leistungen auch noch klein sind, sie sind jedoch von diesem Elektronenhirn (und jetzt ist dieser Begriff wohl wirklich mal angebracht) eigenständig gelernt, sie wurden nicht im Vorfeld programmiert.

Künstliche Intelligenz bei der Übersetzung

Nun fragt man sich natürlich, was diese elektronische Denkmaschine denn soll. Gesichter automatisch wiedererkennen und sie kennen lernen, das ist beispielsweise für Sicherheitssysteme der Zukunft interessant. Google selbst könnte mit der neuen Technologie die automatische Übersetzung von einer in die andere Sprache revolutionieren. Nicht nur die Onlinevariante mit Schrifteingabe, sondern auch die gesprochene Alternative.
So könnte es in absehbarer Zeit möglich werden, mit jedem Menschen auf der Welt problemlos zu telefonieren. Der eine Gesprächsteilnehmer spricht in seiner Muttersprache in das Telefon, mittels neuer Übersetzung hört der andere Teilnehmer die Worte aber in seiner Muttersprache und umgekehrt. Und das mit bislang unvorstellbarer Präzision und Verständlichkeit.

Es fällt wohl augenblicklich noch etwas schwer, an solche neuen Technologien zu glauben, vor allem, wenn man den aktuellen Google-Übersetzer im Internet kennt. Der übersetzt zwar Worte halbwegs passabel, ganze Sätze aber lässt man besser bleiben. Da wird ohne Rücksicht auf jede Grammatik übersetzt, der Sinn oder die Botschaft eines Satzes geht schnell ganz verloren. Mehr als ein Behelf ist das zur Zeit also eigentlich nicht.

2 Gedanken zu „Künstliche Intelligenz aus dem Hause Google

  • Carina Collany

    HoHoHo Herr Deppe,

    kann es sein, dass Sie Google hoffnungslos unterschätzt haben? Die haben nämlich schon längst einen Toyota Prius so umgerüstet, dass sogar ein Blinder damit fahren kann. Der Beweis kann auf

    http://www.priusfreunde.de/portal/index.php?option=com_kunena&Itemid=117&func=view&catid=14&id=158390

    eingesehen werden. War auch schon mal im Fernsehen zu bestaunen 😉

    Ich gebe diesen Kommentar jetzt hier nicht für Google ab, sondern für den Prius. Das verdammt geilste Auto aller Zeiten 🙂 und das dürfte dann wohl auch der gute Grund dafür sein, warum Google nicht irgendein langweiliges Schießmichtot-Cabrio, sondern den perfekten Prius für seine Innovationen hergenommen hat 🙂

    Allerbeste Grüße von Carina Collany, Addicted to Prius 🙂

    Antwort
  • Na, da hab ich doch glatt wieder was verpasst 😉
    Wie gut, dass es da immer noch ein paar wache Augen und wissende Köpfe gibt, die mir immer wieder mal auf die Sprünge helfen! 🙂

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert