Facebook: Jetzt wird es seriös!
Wer hätte das gedacht? Facebook mag die Fluten an Katzenbildern und sonstigen Vertretern der leichten Unterhaltung nicht mehr. Stattdessen soll es mehr „echte“ Informationen geben, konkret will man sich an Artikeln von Nachrichtenportalen orientieren. Statt bunter Unterhaltung gibt es also fortan mehr oder weniger Wichtiges aus Sport, Technik oder Politik. Übrigens: Auf mobilen Geräten wird dieser Anspruch noch höher gesetzt, als bei der konventionellen Variante für den PC.
Facebook und der Newsfeed
Der Newsfeed ist letztlich das, was wir so in unserer Timeline zu sehen bekommen. Und was da auftaucht, haben nicht etwa wir oder unsere „Freunde“ in der Hand, sondern ausschließlich Facebook. Ob wir Nachrichten sehen oder ein Urlaubsbild vom Arbeitskollegen, das entscheidet das Netzwerk für uns. Und somit haben wir auch im nächsten Schritt gar nicht die Option, uns Inhalte auszusuchen. Ob wir Nachrichten wollen oder nicht, wir kriegen sie.
Woher weiß Facebook, ob Nachrichten gewollt sind?
Facebook lässt seine User natürlich keinen Schritt unbeobachtet tun. Und so weiß man auch ganz konkret, was gerne und oft angeklickt wird. Nach Angaben des Netzwerks wurden im letzten Jahr rund dreimal so viel News-Artikel angeklickt, wie in den Jahren zuvor. Für Facebook eine klare Aussage der Nutzer, auf die nun reagiert wird.
Kommentieren und immer präsent sein
Kommentare und Diskussionen gehören zu guten News dazu – jedenfalls für Facebook. Das hat zur Folge, dass auch ältere Nachrichten immer wieder im Newsfeed auftauchen können. Nämlich immer dann, wenn ein „Freund“ einen Kommentar hinterlassen hat. Wenn es dumm läuft, dann könnte es demnächst vermehrt zu einer besonderen Form von „täglich grüßt das Murmeltier“ kommen.