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Daten aus Rauchmeldern und Thermostaten für Google?

Daten aus Rauchmeldern und Thermostaten für Google?Wenn man an Google denkt, dann hat man wohl eher keine Haustechnik wie Rauchmelder oder Heizungsthermostate im Sinn. Daran sollte man sich allerdings gewöhnen, denn Google hat mal wieder etwas eingekaufte. Diesmal geht es um die Firma Nest, die Google für schlappe 2,34 Milliarden Dollar schluckt. Nest bietet vor allem Thermostate und Rauchmelder an, aber auch eine ganze Reihe brisanter Daten, die für Google vielleicht sogar die größere Rolle spielen.

Daten aus Rauchmeldern und Co. für Google?

Die Geräte, die Nest installiert hat, zeichnen Daten auf. Die Auswertung dieser Daten hat Nest nach eigenen Angaben nur dazu benutzt, um die vorhandene Technologie weiter zu verbessern. Mit den Geräten soll beispielsweise ein Austritt von Kohlenstoffmonoxid erkannt werden können oder aber auch wenn die Milch überkocht. Zurzeit heißt es, dass auch weiterhin die Auswertung der Daten nur für die Verbesserung der Funktionen genutzt werden soll.

Nest ist Tochter on iPod Erfinder

Tony Fadell heißt der Gründer von Nest. Er ist der Erfinder des legendären iPod und daher wirklich keine unbekannte Größe. Seit 2010 macht er Reden von sich durch die Entwicklung von höchst schlauen Haushaltsgeräten. Besonders smart sind all diese Entwicklungen, weil sie mitdenken können. Die Technologie regelt die Heizung herunter, wenn niemand im Haus ist, oder steuert ganz eigenständig die Rollläden an den Fenstern. Sonderwünsche außerhalb der Automatik kann jeder Verwender gern einreichen – von überall via Smartphone.

Brisant ist und war diese Technik, da die Innovation nur durch die Ermittlung von Verhaltensmustern der Nutzer langfristig bestehen kann. Dazu wird eben gesammelt und gesammelt. Was auf der einen Seite einem guten Zweck dient und zumindest bei Nest hinter gut verschlossenen Türen gehalten wird (oder gehalten werden sollte), kann auf der anderen Seite auch missbraucht werden. Nicht nur von Google in irgendeiner noch gar nicht absehbaren Weise, sondern auch von öffentlichen Stellen. Es soll so manchen Staat geben, der unter dem Deckmäntelchen „Sicherheit“ oder „Terrorbekämpfung“ keine Chance auslässt, seine Mitbürger nach allen Regeln der Kunst auszuspionieren – mit den Nest-Entwicklungen wäre das ebenfalls hervorragend möglich.

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