Blau macht glücklich – Windows Blue auch?
Über Windows 8 wurde seit den allerersten Einblicken kräftig gemotzt. Und das hat sich auch bis heute nicht wirklich geändert. Einige wenige sehen ernsthafte Vorteile in der aktuellen Version, die meisten hingegen beklagen die ungewohnte oder gar umständliche Bedienung und vor allem den fehlenden Start-Button. Windows 8 sollte ganz anders werden und das ist wohl auch gelungen. Allerdings spielt die breite Masse der User einfach nicht mit, was sich letztlich in enormen Umsatzeinbrüchen bei Microsoft zeigt. Um das Schlimmste zu verhindern, hat Microsoft nun bereits für Ende Juni 2013 eine Preview von Windows 8.1 angekündigt, sozusagen den Nachfolger von Windows 8 mit dem klangvollen Namen „Windows Blue“. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft soll dann die finale Version zu kaufen sein.
Geht Windows Blue zurück zu den Wurzeln?
So genau ist noch nicht bekannt, was alles anders sein wird. Es wird in jedem Fall wild spekuliert, ob der Start-Button vielleicht mit dem Update zurückkommen wird. Bisherigen Informationen zufolge könnte der Button wieder da sein, aber nicht das gewohnte Startmenü. Wahrscheinlicher ist hingegen, dass das Booten direkt zum Desktop wieder möglich werden soll. Bislang lässt sich per Systemstart nur zur Kachel-Oberfläche gelangen, der Desktop muss dann separat aufgerufen werden.
Nicht alles ist Touch
Microsoft wollte mit seinem Windows 8 verlorenen Boden wettmachen, den man auf dem Markt der mobilen Geräte über Jahre verloren hatte. Windows 8 ist voll für alle Touch-Oberflächen ausgelegt, die Bedienung mit Maus und Tastatur spielt da nur noch die zweite Geige.
Nun ist es aber so, dass auch in den nächsten Jahren nicht automatisch alles per Touch funktioniert und nicht jeder diese Technologie nutzen kann oder möchte. Windows Blue soll für die klassische Bedienung mit Maus und Tastatur deutlich besser optimiert sein und damit schon eher ein universelles Betriebssystem für alle Gerätetypen darstellen. Gegenüber Computerherstellern soll man sogar bereit gewesen sein, erhebliche Preisnachlässe auf das Betriebssystem einzuräumen, um den Umsatz nachhaltig anzukurbeln.