Technologie

Apple goes Radio

Apple goes RadioAuf der WWDC war es endlich soweit. Apple hat seinen neuen und schon lang erwarteten Musik-Streaming-Dienst „iTunes Radio“ vorgestellt. Es handelt sich dabei um einen kostenlosen Dienst, der nicht nur auf Apple-Hardware laufen soll, sondern auch Nutzern von PC und anderen Geräten ein gewisses Plus an Musik bieten soll. Gleich vorweg: Die musikalische Apfel-Wunderwelt gibt es bislang nur in den USA, Deutschland rückt im Herbst nach.

Apple nimmt last.fm als Vorbild

So wie iTunes Radio sich gestaltet, standen wohl last.fm oder Pandora Pate bei der Entwicklung. Apples Radio bietet 200 Sender, darunter einige von Apple verwaltete Sender und zahlreiche Genre-basierte Sender. Letztere haben ganz den Geschmack des Hörers im Sinn.
Apple verspricht nicht nur gute Unterhaltung, sondern auch diverse Besonderheiten. Es soll beispielsweise exklusive Premieren von durchaus prominenter Seite geben. Und natürlich lässt sich jeder Song, der da gerade läuft, auch mit einem Fingerzeig gleich bei iTunes kaufen.

Nur mit Werbung

Apple hat bekanntlich nichts zu verschenken, auch keine Musik. Und deshalb ist iTunes Radio werbefinanziert. Das ist verträglich, kann bei echtem Musikgenuss aber ganz erheblich stören. Apple hat natürlich vorgesorgt und bietet seinen Nutzer an, sich aus diesem Schlammassel freizukaufen. Schlanke 24,99 Euro im Jahr soll der Spaß kosten. Bleibt abzuwarten, was die Konkurrenz (allen voran Google) in diesem Sektor bieten werden und wer letztlich den wirklich besten Streaming-Dienst an den Markt bringt.

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