Meta-Tags: Mythen und Wahrheiten

Meta-Tags: Mythen und Wahrheiten
Meta-Tags: Mythen und Wahrheiten

Google kommt mit immer neuen Einschätzungen daher, wie wichtig gewisse SEO-Maßnahmen nun sind oder eben nicht. Panda und Pinguin waren Änderungen im Algorithmus, die für viele SEOs sehr bittere Konsequenzen hatten, die aber auch letztlich zu begrüßen waren. Denn immerhin erreicht Google damit, dass gutes Optimieren mehr im Sinne des Users geschieht, als früher. Im Zuge der vielen Neuerungen gibt es dann auch immer wieder überraschende Unkenrufe, die alle alten Methoden der Suchmaschinenoptimierung über den Haufen geworfen sehen wollen. Gutes Beispiel dafür sind die Meta-Daten einer Webseite. Galten diese bis vor wenigen Jahren noch als eines der entscheidenden Mittel für erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung, so sollen diese jetzt (fast) ohne jede Bedeutung sein.

Nun haben es gewisse übereifrige Optimierer in der Vergangenheit gern übertrieben mit den Meta-Tags und diese mit Schlüsselwörtern voll gestopft, die es so auf der Webseite selbst gar nicht gab. Als Konsequenz wurden die Meta-Tags immer unwichtiger und werden es sicher auch weiter werden. Dennoch gibt es einige Tags, die immer noch ein wenig zum guten Ranking beitragen können.

Wichtig sind beispielsweise immer noch diese Tags:

<title>Titel der Inhaltsseite</title>
<meta name=”description” content=”Beschreibung der Inhaltsseite” />
<meta name=”robots” content=”all,index oder noindex” />
<meta name=”language” content=”de” />

Auch Tags wie

<link rel=”alternate” type=”“ href=”“ hreflang=”fr” lang=”fr” title=”“ />
<link rel=”canonical” href=”http://www.abcd.de/seite.html” />
<link rel=”stylesheet” href=”style.css” type=”text/css” />
<meta name=”GOOGLEBOT” content=”unavailable_after: … GMT”>

sind nach wie vor keine Zeitverschwendung.

Und dann wären da solche Tags, die man sich mitlerweile schenken kann, denn hier schaut Google nicht mehr wirklich interessiert nach:

<meta name=”abstract” content=”Kurze Beschreibung der Seite” />
<meta name=”page-topic” content=”Bildung, Literatur” />
<meta name=”classification” content=”Webprogrammierung” />
<meta name=”category” content=”Homepage” />
<meta name=”keywords” content=”Wichtige Schlüsselwörter” />
<meta name=”syndication-source” content=”http://www.verleger…” />
<meta name=”original-source” content=”http://www.verleger…” />

Natürlich ist die oben gemachte Auflistung nicht als amtliches Werk zu verstehen, sondern nur als eine Zusammenfassung aktuell geltender Meinungen und Erfahrungen. Wie wichtig Google die Meta-Tags nimmt, ist und bleibt gewisse Glückssache.

Ein Gedanke zu „Meta-Tags: Mythen und Wahrheiten

  • 23. Oktober 2012 um 15:08
    Permalink

    Mal ganz ab vom Ranking… Wenn man die Meta-Tags füttert, dann wirkt sich das auch bei den SERPs durchaus nett aus. Man kann damit eben die netten Kurzbeschreibungen bei den Suchergebnissen beeinflussen und diese entsprechend interessant gestalten um damit auf andere Weise neue Besucher anzulocken. Es lohnt sich also so gesehen gleich doppelt.

    Antwort

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