So gefährlich sind USB-Sticks!

Sie sind praktisch, fast jeder hat sie und nutzt sie täglich mehrfach. Aber sie sind auch durchaus gefährlich. Gemeint sind USB-Sticks, wie sie milliardenfach auf der ganzen Welt verwendet werden. Dass diese Sticks in Sachen Sicherheit nicht gerade echte Standards erfüllen, ist eigentlich nicht ganz neu. Eine recht frisch entdeckte Sicherheitslücke ist jedoch ein echtes Risiko für jeden Nutzer von USB-Sticks und kann echte Gefahren bergen.

So gefährlich sind USB-Sticks!

Sicherheitslücke von USB-Sticks ist auch für Fachleute ein Problem

Berliner Sicherheitsexperten haben sich an die Arbeit gemacht und haben die Firmware von USB-Sticks in mühevoller Kleinarbeit nachgebaut. Diese Firmware ist nötig, damit ein USB-Stick überhaupt funktioniert und damit die Funktionen des Sticks genutzt werden können.
Die Berliner haben die Firmware jedoch modifiziert und einen Schadcode integriert. Mit dieser Veränderung ist es möglich, sich als Angreifer Zugriff auf den Rechner seines Opfers zu verschaffen. Das Besondere: Dieser Angriff geschieht ohne wirkliches Aufsehen, also praktisch unbemerkt.
Ein solcher Stick kann sich beispielsweise Tastatur oder Netzwerkadapter zu erkennen geben und somit Tastatureingaben oder Übertragungen über das Netzwerk aufzeichnen. Auch kann eine Webcam auf diese Weise aktiviert werden, die dann heimlich Fotos oder Videos macht und versendet.

Die Gefahr für USB-Sticks macht sich breit

Die Chips, die wir in unseren USB-Sticks haben, lässt sich zunächst nicht ohne Weiteres verändern, sie können aber durch Angriffe mit Schadsoftware, wie durch die Berliner Experten gezeigt, infiziert werden. Eine solche Infektion greift dann wie eine sprichwörtliche Seuche um sich und kann unzählige USB-Datenträger befallen. Dazu gehören natürlich nicht nur Sticks, sondern sämtliche Datenträger, die per USB angeschlossen werden können.
Lediglich der Anfang ist eine Hürde, denn die veränderte Firmware muss natürlich zunächst geschrieben und auf einen USB-Datenträger geschrieben werden. Wie das funktioniert, wissen Cyberkriminelle aber entweder schon, oder sie wissen um die entsprechenden Wissensquellen.
USB-Sticks und Co. könnten also ganz schnell zu höchst problematischen Speichermedien werden, die absolut vertrauensunwürdig werden.

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