Facebook: Nacktfotos sollen vor Rachepornos schützen?

Facebook hat bereits angekündigt, seinen Schutz gegen den Missbrauch von Nackfotos weiter einzudämmen. Es geht darum, dass das ungewollte Verbreiten von Nacktfotos von betroffenen Personen unterbunden werden soll. Damit das in Zukunft funktionieren soll, hat Facebook solche User gebeten, Nacktfotos von sich selbst einfach mit dem Messenger zu versenden.
Was sich im ersten Moment fragwürdig anhört, hat durchaus Methode. Denn diese Bilder sollen nicht an irgendwelche Leute gelangen, sie sollen vielmehr an sich selbst geschickt werden. Nichts also für fremde Augen, wohl aber für Facebook-eigene Scanner. Durch den Scan entsteht eine Art digitaler Fingerabdruck, der in einem Register gespeichert wird. Würden von der betreffenden Person nochmals solche oder ähnliche Fotos versendet, könnte Facebook das nun schnell und zuverlässig erkennen und den Vorgang unterbinden.
Ungewöhnlich ist die Maßnahme, aber nach ersten Tests von Facebook gar nicht mal mit schlechter Erfolgsquote gesegnet.

Achtung: Die betreffenden Bilder, die User sich selbst über den Messenger senden, werden nach Auswertung unmittelbar wieder von den Facebook-Servern gelöscht.

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